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Hartog Kraftfutter

Kraftfutter

Bevor diese Frage beantwortet werden kann, wird erst beschrieben welche Wirkungen Rau-und Kraftfutter für das Pferd haben. Pferde sind von Natur aus Grasfresser, die viele Stunden am Tag kleine Mengen an strukturreichem Raufutter fressen. Pferde und Ponys haben einen kleinen Magen, einen relativ kurzen Dünndarm und einen dicken Darm. Strukturreiche Nahrung bleibt kurz im Magen und fließt dann in den Dünndarm. Dort bauen Enzyme die Proteine, Fette und leicht verdaulichen Kohlenhydrate ab. Die Reste dieser Fasern fließen in den Dünn- und Dickdarm und nähren dort die Bakterienflora. Die Endprodukte dieses Futters, nutzt das Pferd als Energiequelle. Aufgrund des Essverhaltens  und der Zeit die benötigt wird um die Fasern zu verdauen, befindet sich ständig etwas Futter im Dünndarm. Zudem gelangen 14 - 16 Stunden pro Tag kleine Mengen an Futter durch den Magen.

Kratfutter verursacht eine ungesunde Darmflora

Kraftfutter bleibt länger im Magen als Raufutter. Kraftfutter besitzt meist nur sehr wenig Struktur, wodurch es eine gesunde Darmflora nicht unterstützen kann. Im Magen gibt es Bakterien, die flüchtige Fettsäuren produzieren. Die Zusammensetzung der flüchtigen Fettsäuren unterscheidet sich im Abbau von Stärke und Zucker im Vergleich zu Fasern. Zu viel Getreide, Stärke und zuckerreiches Kraftfutter verursachen einen übersäuerten Mageninhalt. Das hat auch damit zu tun, dass Pferde Kraftfutter weniger kauen als Raufutter. Dies hat zur Folge, dass weniger Speichel produziert wird, welcher das Schlucken erleichtern, und das Mischen von Magen- und Darm Säften fördern sollte. Außerdem dient der Speichel dazu die Säure im Magen zu reduzieren.

Wenn ein Pferd nur leicht gearbeitet wird, ist die Fütterung von Raufutter ausreichend. Es ist dabei wichtig eine gute Heu/ Silage Qualität zu füttern.  Bekannte Raufutterprodukte von Hartog sind der Hartog Gras-mix und Hartog Compact Gras. Diese Raufutter sind gute Ersatzmöglichkeiten für Heu oder Silage und besitzen eine konstante Qualität.

Kraftfutter ersetzten mit Hilfe von Lucerne-Mix

Das Kraftfutter kann auch durch unseren Hartog Lucerne-mix ersetzt werden. Der Lucerne-Mix enthält alle notwendigen Nährstoffe, die ein Pferd und / oder Pony benötigen. Es erfüllt den täglichen Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren. Sie können das Kraftfutter durch zwei 10 Liter Eimer Luzerne pro Tag ersetzen. Wenn Sie den Eimer gut füllen, passen in diesen bis zu 2 Kilogramm. Der Lucerne-Mix kann mit Heu, Silage, dem Gras-mix oder dem Compact Gras ergänzt werden.

Ein Mineralleckstein kann jederzeit in der Box des Pferdes aufgehängt werden. Das Pferd oder Pony wird den Leckstein eigenständig ablecken, wenn es einen Mineralmangel hat. Neben dem Lucerne-mix ist es nicht notwendig, ein zusätzliches Mineralfutter zu füttern.

Extra Informationen

Eine Verhaltensstörung ist ein unerwünschtes Verhalten. Beispiele hierfür sind unter anderem Weben, gegen die Boxentür treten, Koppen, Krippen- oder Gitterwetzen und Scharren. Oft treten diese bei jüngeren Pferden auf. Pferden dieses angelernte Verhalten wird abzugewöhnen ist sehr schwierig und oft selbst unmöglich. In fast allen Fällen hat das Verhalten mit Frustration oder Unbehagen und damit mit einem schlechten Wohlbefinden des Pferdes zu tun.

Die Fütterung des Pferdes hat nicht mit allen Verhaltensstörungen zu tun, spielt aber eine wichtige Rolle bei ihrer Entwicklung. In diesem Zusammenhang können Magengeschwüre nicht unerwähnt bleiben. In beiden Fällen kann eine gute Ration und die Vermeidung von Stress viel Leid verhindern.

Magengeschwüre

Der Magen des Pferdes produziert kontinuierlich Magensäure. Unabhängig von der Fütterung ist der Säuregehalt im Magen am Morgen (01:00 - 09:00) am Niedrigsten und die Magensäureproduktion am Höchsten. Wenn ein Pferd längere Zeit nicht frisst, ist der Mageninhalt übersäuert. Dies ist der Beginn einer Entwicklung von einem Magengeschwür. Ein Magengeschwür entsteht, wenn sich die Magenschleimhaut entzündet und dünner wird. Die Schleimhaut des Magens wird durch die Säure angegriffen und kann hierdurch den Magen vor einer Infektion nicht mehr schützen. Neben langen Fresspausen, gibt es auch andere Faktoren,  die das Risiko auf Magengeschwüre erhöhen können. Hierzu gehört Stress, die Zusammensetzung von Kraftfuttern, die Portionsgröße von Kraftfutterrationen und vielleicht sogar Bewegung dazu. Pferde, die Magengeschwüre bekommen, kommen oft aus einer stressigen Situation, wie zum Beispiel bei langfristigen Reisen und schweren Trainings von Sportpferden. Auch Absetzer, besonders wenn sie abrupt von der Stute getrennt werden und alleine gehalten werden, können darunter leiden.
Eine Ration aus viel Kraftfutter und wenig Raufutter erhöht das Risiko auf Magengeschwüre, denn Kraftfutter bleibt länger im Magen als Raufutter. Im Magen gibt es Bakterien, die flüchtige Fettsäuren produzieren. Die Zusammensetzung der flüchtigen Fettsäuren unterscheidet sich im Abbau von Stärke und Zucker im Vergleich zu Fasern. Die Menge der flüchtigen Fettsäuren beeinflussen die Entwicklung von Magengeschwüren. Getreide, Stärke und zuckerreiches Kraftfutter machen den Mageninhalt noch saurer. Vor allem, weil Pferde diese Futtersorten deutlich weniger kauen und somit weniger Speichel produzieren. Zudem gibt es Forschungsergebnisse, die darauf hinweisen, dass die Bewegung des Pferdes einen Einfluss auf  die Entwicklung von Magengeschwüren hat. Bei Rennpferden wurde analysiert, dass diese während des Rennens starke Schmerzen im Magen haben, da der Säuregehalt deutlich ansteigt. Tatsache ist, dass 80% - 90% der Rennpferde Magengeschwüre haben. Diese Pferde werden mit sehr hohen Kraftfuttermengen gefüttert und stehen oft unter Stress.

Koppen

Beim Koppen legt das Pferd seine Zähne auf eine Kante, spannt die Muskeln am Hals an und saugt Luft ein. Die Luft dringt nicht in die Lunge ein, sondern wird sozusagen heruntergeschluckt. Die Luft bleibt in der Speiseröhre und kehrt dann nach außen zurück. Pferde, die in ihren Futtertrog beißen und dabei Luft einsaugen versuchen wahrscheinlich dadurch Speichel zu produzieren. Dies kann an einem mangelndem Kauverhalten liegen. Doch ein Pferd produziert Speichel nur durch Kauen. Sie können dieses Verhalten der Pferde vor allem nach dem Fressen von Kraftfutter beobachten. Bei der Aufnahme von Kraftfutter kaut ein Pferd nur wenig und produziert daher wenig Speichel. Kurz gesagt, ein Pferd  kann wegen eines unangenehmen Gefühls nach dem Fressen anfangen zu Koppen. Bei Pferden mit Magengeschwür können Sie beobachten, dass diese manchmal an Koliken leiden und Schmerzen nach dem Fressen haben. Oft entsteht solch eine Verhaltensstörung bei jungen Fohlen, die von der Stute abgesetzt werden. Stress ist dann unvermeidbar. Wenn noch die Fütterung von viel Kraftfutter und wenig Raufutter hinzukommt, sind dies die besten Voraussetzungen für die Entwicklung von Verhaltensstörungen. Auch die Periode, in der ein junges Pferd eingeritten wird oder ins Training kommt, kann für die Entwicklung ein Grund sein. Sie sind manchmal zum ersten Mal alleine in einer Box, erhalten viel Kraftfutter und sind Veränderungen sowie schwere Arbeit ausgesetzt, wodurch Stress verursacht wird. Natürlich gibt es noch viele weitere Situationen, die diese Bedingungen erfüllen. Das Koppen gibt dem Pferd eine gewisse Befriedigung wodurch es sich entspannt und ein positiver Anreiz entsteht, um weiterzumachen. Wenn dieses Verhalten einmal angelernt ist, kann dieses nur sehr schwer geändert werden. Nicht alle Pferde, die Magengeschwüre haben, sind auch Kopper oder umgekehrt. Dies kann komplett unabhängig voneinander auftreten.

Kolik durch Koppen

Beim Koppen wird nicht wie lange Zeit angenommen Luft durch den gesamten Magen-Darm-Trakt gesaugt wird. Man ging hiervon aus, da Pferde oft Verdauungsprobleme mit Gasansammlungen haben. Aufgrund bestimmter Forschungstechniken weiß man, dass die Luft nicht weiter als in die Speiseröhre gelangt. Durch das Koppen wird allerdings der Nahrungsfluss durch den Darm zu verlangsamt. Dies verändert die Verdauung des Futters und / oder den Abtransport der während der Verdauung entstandenen Gase. Die Verdauung von Nahrung kann auch durch Magengeschwüre beeinträchtigt werden. Alles in allem können beide "Bedingungen" Verdauungsprobleme verursachen. Viele Pferde, die Koppen oder Magengeschwüre haben, bekommen regelmäßig Koliken. Ein weiterer Grund, um sowohl das Koppen als auch die Entwicklung von Magengeschwüren zu verhindern.

Vorbeugung

Pferde müssen die Möglichkeit haben zu kauen. Vermeiden Sie Zeiträume von mehr als acht Stunden in denen Ihr Pferd kein Futter zur Verfügung hat. Stellen Sie sicher, dass jedes Pferd und jedes Fohlen viel Raufutter bekommt. Sorgen Sie dafür, dass Fohlen, die in einer Herde gehalten werden genügend Plätze zum Fressen haben, mit frischem und hochwertigem Raufutter. Geben Sie das Kraftfutter in kleinen Mengen. Dies reduziert die Produktion von flüchtigen Fettsäuren im Magen. Es ist daher ratsam die Kraftfutterrationen über mehrere Male am Tag zu verteilen, sollte Ihr Pferd überhaupt so viel Energie benötigen. Denken Sie daran, dass es auch andere Energiequellen wie extra Fasern oder Pflanzenöl gibt, die das Kraftfutter ersetzen können. Reduzieren Sie die Menge an Kraftfutter für ein erwachsenes Pferd auf bis zu zwei Kilo pro Futterration. Geben Sie einem Fohlen nicht mehr als ein Kilo auf einmal. Luzerne hat eine positive Wirkung bei der Vorbeugung von Magengeschwüren. Sowohl das hohe Calcium als auch das Protein in der Luzerne wirken puffernd, das heißt, sie liefern einen weniger sauren Mageninhalt. Das Hinzufügen von etwas Luzerne zum Kraftfutter hat auch den Vorteil, dass die Kauzeit des Pferdes verlängert wird und es mehr Speichel produziert. Das beste Mittel zur Heilung von Magengeschwüren und dem Vermeiden von Koppen ist der Weidegang. Wahrscheinlich auch, weil Weidegang für Pferde sehr entspannt ist und dieser dem natürlichen Essensmuster entspricht. Aufgrund des hohen Nährwertes unseres Weidelandes ist es leider oft unmöglich, Pferde kontinuierlich auf der Weide zu halten, ohne dass diese davon zu dick werden. Allerdings sollten ein paar Stunden pro Tag für jedes Pferd möglich sein.

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