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Was ist beim Übergang vom Stall auf die Weide zu beachten?

Pferde, Frühling, Weide, anweiden, Futterumstellung

Bei Pferden die im Frühling unbegrenzt Gras fressen können besteht ein erhöhtes Risiko für Gesundheitsprobleme wie Koliken und Hufrehe. Zudem ist es wahrscheinlicher, dass diese Pferde in kurzer Zeit übergewichtig werden.

Gesundheitsprobleme durch Weidegang im Frühling

Während den Wintermonaten hat sich der Magen-Darm-Trakt des Pferdes vor allem an strukturreiches Raufutter gewöhnt. Raufutter enthält viel weniger Feuchtigkeit als frisches Gras. Der Trockenmassegehalt (Fasergehalt) von Raufutter beträgt etwa 80%, während Gras nur einen Trockenmassegehalt von etwa 14% besitzt. Frisst ein Pferd also Gras, nimmt es in erster Linie Feuchtigkeit (Wasser) auf. Eine plötzliche Umstellung von Heu auf Gras kann zur Folge haben, dass der Mist des Pferdes sehr dünn wird und das Pferd empfindlicher für Koliken wird. Grund hierfür sind die Bakterien im Blind- und Dickdarm, welche durch die schlagartige Änderung der Futterration irritiert werden und zu Durchfall oder Kotwasser führen. Daneben kann auch eine zu schnelle Futteraufnahme von Gras gefährlich werden, da der Magen diese auf Grund der großen Menge nicht schnell genug verarbeiten kann. Der Pferdekörper reagiert mit einer Kolik hierauf.

Fructan als Übeltäter

Der Fructangehalt im Gras ist im Frühjahr am Höchsten. In vielen Fällen ist dies der Übeltäter für Krankheiten wie Hufrehe. Darüber hinaus unterscheidet sich der Fructangehalt je nach Grassorte. Das weit verbreitete Englische Weidelgras enthält mehr Fructan als die meisten anderen Gräser. Fructan wird durch das Gras produziert und fungiert als Brennstoff / Baumaterial, so dass sich neue Blätter entwickeln können. Die Menge an Fructan im Gras hängt nicht nur von der Art der Pflanze ab, sondern auch von der Jahreszeit, der Witterung und der Düngung. Fructan schützt die Pflanze vor Frost. Die Produktion von Fructan findet bei Temperaturen unter 5 Grad Tag und Nacht statt. Selbst wenn die Sonne scheint, wird in der Pflanze Fructan produziert. Allerdings wird das Fructan von der Pflanze nur bei ausreichender Hitze verarbeitet. Zwischen 5 und 10 ° C ist die Verarbeitung von Fructan minimal. Erst ab 15 Grad wird eine angemessene Menge an Fructan verarbeitet und der Anteil an Fructan im Gras sinkt schnell. Nach einer kalten Nacht ist es daher ratsam, die Pferde morgens nicht auf die Koppel zu lassen. Hierdurch bekommt das Gras die Möglichkeit, den größten Teil des gelagerten Fructans zu verarbeiten.

Die Düngung einer Pferdekoppel

Die Düngung einer Pferdekoppel hat einen großen Einfluss auf die Grasqualität. Mit Hilfe von Düngung wird zum einen das Wachstum des Grases stimuliert, aber auch der Mineralhaushalt wird wieder aufgefüllt und die Graswurzeln werden verstärkt. Eine gut gepflegte Pferdeweide, die mit leichter / korrekter Düngung versehen ist, hat weniger Chancen auf extreme Fructanspitzen. Gras wächst nur durch vier Faktoren. Nämlich; Licht, Wasser, Nahrung und Wärme. Bei unzureichender Wärme wird das Fructan zunächst als Reserve in der Pflanze gespeichert. Diese Reserven werden nur bei steigender Temperatur genutzt. Dies ist auch bei unzureichender Nahrung der Fall. Eine korrekte Düngung ist daher unerlässlich. Lesen Sie mehr über die verschiedenen Düngungsarten, Bodenanalysen und Grünlandpflege.

Schrittweise aufbauen

Um Beschwerden durch Frühlingsgras vorzubeugen, ist es ratsam, um den Weidegang im Frühjahr langsam aufzubauen.

  • Stellen Sie Ihr Pferd nicht am ersten sonnigen Frühlingstag direkt den ganzen Tag auf die Weide, sondern bauen Sie den Weidegang langsam auf. Beginnen Sie mit einer halb - einer Stunde pro Tag. Je nach Pferd können Sie die Dauer des Weidegangs dann in bestimmten Abständen langsam steigern.
  • Wir raten an, eine große Weide in mehrer Stück zu unterteilen. So wird jeder Teil der Weide abgegrast und Sie können verhindern, dass Ihr Pferd zu viel auf einmal frisst. Zudem können sich die unterschiedlichen Weideteile hierdurch besser erholen.
  • Damit Ihr Pferd keinen Durchfall bekommt, ist es ratsam Ihrem Pferd Heu zu geben bevor Sie dieses auf die Koppel stellen. Durch das Füttern von Heu wird die Verdauung verlangsamt und damit der Mist verdickt. Das Heu sorgt auch dafür, dass Ihr Pferd etwas gesättigter ist und hierdurch das Gras langsamer frisst.
  • Lassen Sie das Gras nicht zu kurz abgrasen und geben Sie dem Gras genügen Zeit, um sich zu erholen. Das Gras wird von einem Pferd unter den Wachstumspunkt abgegrast, was bedeutet, dass die Pflanze länger benötigit um sich zu erholen. Auf das Abweiden reagiert das Gras durch eine Schreckreaktion was zu einem zusätzlichen Fructanschub führt, wodurch das Pferd noch mehr Fructan aufnimmt.
  • Neben Heu kann das morgendliche Kraftfutter auch (teilweise) durch unseren Hartog Lucerne-Mix ersetzt werden. Die Luzernemischung enthält viel Struktur und verlangsamt den Verdauungsgang des Grases. Der Lucerne-Mix enthält außerdem einen extrem niedrigen Zucker- und Stärkegehalt und ausreichend Mineralien, um ein Kraftfutter für eine begrenzte Zeit zu ersetzen.
  • Weidegras enthält viel Zucker, Eiweiß, Energie und besitzt wenig Struktur. Als Alternative haben wir das Hartog Compact Gras entwickelt. Dieses Raufutter ist durch seine künstliche Trocknung  vergleichbar mit Gras. Künstliche Trocknung bedeutet, dass mehr Nährstoffe für das Pferd im Gras verbleiben. In Kombination mit der speziellen Hartog Futterbox XL haben Sie die Möglichkeit, Ihr Pferd fast den ganzen Tag mit strukturreichem Futter zu versorgen.

Auch beim Übergang von der Weide in den Stall gibt es verschiedene Punkte die beachtet werden sollten, lesen Sie hier mehr darüber: Der Übergang von der Weide in den Stall.

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